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Patienten­informationen

Alles, was Sie zur ambulanten Anästhesie wissen müssen

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Hinweise rund um Ihre ambulante Anästhesie. Von der Vorbereitung, über den Tag des Eingriffs bis zur Nachsorge haben wir übersichtlich für Sie zusammengestellt, wie wir gemeinsam für Ihre Sicherheit, Ihr Wohlbefinden und eine schnelle Erholung sorgen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit persönlich zur Verfügung.

Wir wissen, was wir tun.
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Checkliste vor der Narkose

Bitte gehen Sie diese Punkte vor Ihrer Operation aufmerksam durch. So tragen Sie dazu bei, dass die Narkose und der Eingriff sicher und reibungslos verlaufen.

VOR der Operation

Erwachsene:
  • bis 6 Stunden vor der Operation: keine feste Nahrung mehr
  • bis 2 Stunden vor der Operation: klare Flüssigkeiten erlaubt (z. B. stilles Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee)

Kinder:
  • bis 4 Stunden vor der Operation: leichte Mahlzeit möglich
    (z. B. Brei, Getreideflocken, Milch)
  • bis 3 Stunden vor der Operation: Muttermilch erlaubt
  • bis 1 Stunde vor der Operation: klare Flüssigkeiten erlaubt
    (z. B. stilles Wasser, ungesüßter Tee)

Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder kontaktieren Sie uns. Bitte bringen Sie Notfallmedikamente (z.B. Asthmasprays) mit.

3. Bequeme Kleidung anziehen

NACH der Operation

Bitte organisieren Sie für die Heimfahrt nach der Operation eine Begleitperson.

In den ersten 24 Stunden dürfen Sie nicht selbst aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und sollten zudem keine wichtigen Entscheidungen treffen, zum Beispiel keine Verträge unterzeichnen.

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie bis zum nächsten Morgen zu Hause von einer erwachsenen Person betreut werden.

Häufig gestellte Fragen

Was muss ich zum Termin mitbringen?

Bitte denken Sie an:

  • ausgefüllten Aufklärungsbogen
  • vorhandene Befunde oder Medikationspläne
  • Versichertenkarte bzw. Versicherungsnachweis
  • bequeme Kleidung tragen
  • regelmäßig einzunehmende Medikamente am OP-Tag mitbringen

Eine Vollnarkose ist ein künstlich herbeigeführter tiefer, schlafähnlicher Zustand, bei dem die Schmerzwahrnehmung und das Bewusstsein des Patienten ausgeschaltet werden.

Narkosemittel werden über die Blutgefäße oder auch mittels Narkosegas über die Lunge in den Körper eingebracht. Während einer Vollnarkose ist es notwendig eine künstliche Beatmung durchzuführen, um die Sauerstoffzufuhr zu gewährleisten.

Bei einer Regionalanästhesie werden gezielt die Nerven eines Körperbereiches betäubt. Der Patient ist wach und kann selbstständig atmen.

Gelegentlich kommt es nach der Narkose zu Übelkeit. Allergien auf Medikamente sind selten, können jedoch auftreten. Ebenso können Kreislaufreaktionen wie Blutdruckabfälle zustande kommen. Auf alle diese Dinge sind wir gut vorbereitet.

Sie werden nach dem Eingriff im Aufwachraum betreut, um eine stabile und schmerzfreie Entlassung sicherzustellen. Für den Heimweg benötigen Sie eine Begleitperson für die Heimfahrt und die Nachbetreuung zu Hause. Für 24 Stunden nach der Narkose dürfen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

Bereits während der Operation wird Ihnen der Anästhesist Schmerzmittel verabreichen. Zusätzlich stimmen wir mit den Operateuren ab, ob eine Lokalbetäubung des OP-Bereiches in Frage kommt.

Im Aufwachraum werden Sie selbstverständlich bei Bedarf mit Medikamenten versorgt. Für die Zeit zu Hause werden Ihnen in der Regel Schmerzmittel verschrieben.
Die ambulante Anästhesie ist sehr sicher, wenn alle notwendigen Vorbereitungen durch den Hausarzt, den Operateur und das betreuende Anästhesieteam getroffen werden.

Jedoch gibt es bestimmte limitierende Faktoren, welche eine Narkose und Operation im ambulanten Bereich nicht ermöglichen, weil die notwendige Sicherheit nicht gewährleistet werden kann.

Einige davon sind z.B. schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, bestimmte Voroperationen oder andere körperliche Voraussetzungen. Um optimale Sicherheit bieten zu können, müssen wir manche Patienten daher auf eine stationäre Versorgung verweisen.

Haben Sie noch Fragen zur Anästhesie?

Wir empfehlen Ihnen, sich mit dem behandelnden Arzt oder der Praxis bzw. Klinik in Verbindung zu setzen, sodass Ihre Fragen vorab geklärt werden können.